Deutschland – Weltmeister der sozialen Ungerechtigkeit?!

Mi 18. Oktober 2017
19:00bis21:00

Haus der Evangelischen Kirche Mannheim, M 1, 1a, 68161 Mannheim:

Einladung zum Vortrag im Rahmen der Aktionswoche
„Armut bedroht alle“
Deutschland – Weltmeister der sozialen Ungerechtigkeit?!

Die wirtschaftliche Situation der Eltern entscheidet in Deutschland nach wie vor in hohem Maße über Bildungswege und Schulerfolg. Als arm gilt, wer monatlich weniger als 60 Prozent des bundesweiten Durchschnittseinkommens zur Verfügung hat. Bundesweit leben mehr als zwei Millionen Kinder in Familien, denen es so geht. Dies ist das Ergebnis einer im Sommer 2017 veröffentlichten Studie der Hans-Böckler-Stiftung.
Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Armut „Armut bedroht alle“, (16. – 22.10.), lädt das Diakonische Werk zum sozialpolitischen Mittwochsgespräch ein.
Dr. Jürgen Borchert, zählt zu den profiliertesten Sozialexperten Deutschlands. Borchert, oft mit dem Etikett das „soziale Gewissen Deutschlands“ versehen, wird über eine Generalreform der deutschen Sozialpolitik sprechen. Deutsche Sozialpolitik sei zutiefst unsozial und ungerecht, so Borchert, im Steuersystem, bei den Sozialabgaben, in der Familienpolitik, bei der Rente und Hartz IV.
Deutschland – Weltmeister der sozialen Ungerechtigkeit?

Referent: Dr. Jürgen Borchert, Sozialrichter, bis 2014 Vorsitzender Richter des Hessischen Landessozialgerichts in Darmstadt ´

Einführung: Matthias Weber, geschäftsführender Direktor Diakonisches Werk

Moderation: Klaus-Peter Spohn-Logé, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Mehr Informationen zur Aktionswoche finden Sie im Internet unter www.armut-bedroht-alle.de

Die Veranstaltungsträger sind das Diakonische Werk Mannheim. Mannheimer Arbeitslosenzentrum (MAZ) und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, und findet in Kooperation mit „Armut bedroht alle“, eine Kampagne der baden-württembergischen Landesarmutskonferenz, und der Liga der freien Wohlfahrtsverbände Mannheim, statt. (JLa)